Rote Ziegelsteine mit Aufdruck: "Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Zentrum Würde am Marienstift

Das Zentrum Würde - eine schöne kleine Kapelle aus roten Klinkern mit grauem Dach.

Wer in der letzten Zeit auf der Helmstedter Straße unterwegs war, dem ist es vielleicht aufgefallen:
Mit der Friedenskapelle am Marienstift passiert etwas – das denkmalgeschützte Gebäude wird saniert. Hier entsteht das Zentrum Würde. Ein Ort, an dem sich mit Themen wie Tod, Trauer und Nächstenliebe beschäftigt wird,

an dem aber auch Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Ausstellungen stattfinden können. Doch auch wenn an der Friedenskapelle noch gearbeitet wird, existiert das Zentrum Würde bereits. Seminare, Workshops und Kurse finden regelmäßig statt – derzeit nur an anderen Orten.

Ob zum Trauerseminar, einem Begegnungscafé für Trauernde, den Letzte-Hilfe-Kursen oder dem Validations-Workshop: Jeder ist eingeladen teilzunehmen, an einer Gemeinschaft als starke gesellschaftliche Ressource, die dem Gemeinwesen dient und den Aspekt einer sorgenden Gemeinschaft im Blick behält.

Menschen bilden mit bunten Tüchern einen Kreis im Zentrum Würde

Die Geschichte des Marienstifts ist seit dem 8. Mai 1870 – also bereits seit über 150 Jahren – durch den Dienst am Menschen geprägt. Die Diakonissen pflegten selbstlos und standen für helfende und verlässliche Nähe sowie einen würdevollen Umgang bis in den Tod. Auch heute noch spielt dieser Umgang miteinander eine sehr große Rolle am Marienstift. Denn wir verstehen es als unsere Aufgabe, Menschen in diesen unübersichtlichen und konfliktreichen Zeiten daran zu erinnern und sie darin zu bestärken, nicht die Achtung und den Respekt voreinander zu verlieren.

In gelebter Würde blühen neue Chancen und eine Kraft wird spürbar. In unserem Zentrum Würde am Marienstift soll diese Kraft erlebt werden. Hier entsteht ein wichtiger Raum, in dem sich Menschen in allen Phasen ihres Lebens begegnen können. Was genau in der Friedenskapelle passiert, und wie Sie die Entstehung unterstützen können, lesen Sie hier:

Zum Spendeprojekt

Angebote & Kurse

Wir bieten im Laufe des Jahres verschiedene Begegnungs- und Veranstaltungs­formate an, die ganz konkret Hilfestellung bieten oder Impulse geben, um die eigenen Kraftquellen zu finden.

  • Letzte-Hilfe-Kurs: Ein Kurs in vier Modulen für alle, die lernen möchten, was sie für Sterbende am Ende des Lebens tun können.
  • Trauerseminar: Ein Gruppenseminar mit acht Treffen für Trauernde, die sich mit der eigenen Trauer und deren Aufgaben auseinandersetzen möchten.
  • Begegnungscafé für Trauernde: Ein offenes, regelmäßiges Angebot, das Trauernden Begleitung und Austausch bietet.
  • Validationskurs - Bedürfnisorientierte ganzheitliche Begleitung von Menschen mit Demenz: Ein Workshop für ehrenamtliche Hospizbegleitende und Interessierte, in dem es um praktische Erfahrungen im Umgang mit Demenzerkrankten und das Anwenden der Validationsmethoden von Naomi Feil geht.
  • Meditatives Tanzen: Ein offenes, regelmäßiges Angebot, um aus der eigenen Mitte Kraft zu schöpfen, mit der Möglichkeit spirituelle Erfahrungen zu erleben.
  • Heilsames Singen: Erleben Sie die heilende Kraft des Singens! Mal melodisch, mal beschwingt, mal still meditativ – aber immer mit viel Herzlichkeit und Freude!
  • Oasen-Tage: Einen gemeinsamen Tag erleben in der Wüste des Lebens; Ruhe finden im Alltag, sich seiner Kraftquellen bewusstwerden; Zeit zum Anhalten, um dann weitergehen zu können. Elemente sind: Zeiten des Schweigens und der Meditation, Möglichkeit des Spazierengehens in der Natur rund um die Klosterkirche; Erleben von spirituellen Impulsen zur eigenen Besinnung; gemeinsamer Abschluss

Je nach Angebot ist eine geringe Teilnahmegebühr zu entrichten oder das Angebot ist kostenfrei.
In den unten aufgeführten Terminen sind alle wichtigen Informationen zur Veranstaltung und die Kontaktdaten für eine Anmeldung zu finden.

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Leitung Diakonischer Dienst
Seelsorgerin
Trauerbegleiterin
Heike Heckmann

Seelsorgerin

Telefon 0531 7011 409
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